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Peter Gehrisch |
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„Gehrischs Roman
entpuppt sich als bilderpraller Schelmenroman. Ganz wunderbar ist der genüßliche
Sarkasmus von Gehrischs Stil. Der pädagogische Frischling profiliert sich
als Homme à femmes, entdeckt an der Pionierleiterin schöne Brustkegel
und testet an ihr die Verrenkungsfähigkeit parteieigener Körperteile.”
Stuttgarter Zeitung, 27.3.2004
„Der Autor Peter
Gehrisch schreibt einen großartigen Schelmenroman. ... Dieser Roman ist
als sprachlich unglaublich opulentes, kluges, komisches, ernsthaftes,
wagemutiges Stück Literatur ein würdiges Geschenk an die Stadt Dresden
zu ihrem Jubiläum.“ Undine Materni, Sächsische
Zeitung, 28. 01. 2006 Der Titel des Bandes,
‚Wortwunder Vers’, dem Gedicht ‚Spechttrommel’ entnommen, bringt
den unaufhebbaren Kontrast von lyrischem Melos und der verletzenden Misere
der Realität, den Zauber und das Elend, aus dem Peter Gehrisch heraus
dichtet, zwingend auf de Begriff. Helmut Ulrich in
die horen, Heft 203 (2001) Denn Norwid gilt als
der bedeutendste literarische Vertreter der polnischen Moderne. ... Im
deutschsprachigen Raum ist er bis heute ein weithin Unbekannter. Kein
Wunder, gilt er doch als äußerst schwer zu übersetzen. Umso größer
das Verdienst des Dresdner Schriftstellers und „Ostragehege“-Redakteurs
Peter Gehrisch: Er hat sich dieser kniffligen und langwierigen Übersetzungsarbeit
unterzogen und uns diese Gedichte in einer repräsentativen,
zweisprachigen Auswahl zugänglich gemacht. Tomas Gärtner in:
Dresdner Neueste Nachrichten, 13. Juni 2004 Begeben wir uns mit
ihm auf solche Erkundung, vernimmt man zuerst diesen Ton, der nur ihm
zugehört, Dissonanz, gebrochen zwischen Sehnsucht und Statement, Wehmut
und Realitätssinn, Stimme, mit einem leisen Humor als Hinter-Halt, der
sich nur hin und wieder in einer bravourösen Zirkusnummer auf die
Viehsionomik der Kunst macht und erst bei einem Neustädter Karneval kräftig
Kobolz schießt Wo ich sitz / Der Erz-Narr / ... / Du hast Glück / Den
Schlüssel hält der Schelm / Am Arsch. Gerhard Wolf in:
Poet’s Corner 19, Peter Gehrisch, Berlin 1993 Selten wurde die
Bombardierung Dresdens so sprachmächtig in einem Bilderrausch
beschrieben. Uta Beiküfner über „Hans-Theodors Karneval“ in: Berliner Zeitung, 24. 08. 2006 Mit Sicherheit sieht
Peter Gehrisch - außer der Vision, die sein Werk bestimmt - in Norwid
eine intellektuelle Tiefe und einen Inhalt, dessen philosophische Elemente
gleichzeitig die Fähigkeit zum poetische Sprechen zeigen, die er
anstrebt. Beachtung sollte dabei finden, dass er das mit großem Bewußtsein
für die Hierarchie der Elemente tut, die der Poesie Norwids eigen sind,
auf die er indes in Fällen verzichtet, wo dies erforderlich wird und wo
anstelle des Reimes und Wohlklangs eine größere Bedeutung erreicht
werden kann. Jacek Scholz, Studien zur Norwidiana, Lublin 2005
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